Mein Borbeck

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu, in wenigen Stunden wird wieder jede Menge Krach gemacht, um das neue Jahr 2019 zu begrüssen...

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Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch - kommt gut an im neuen Jahr!

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Warum immer nur im muffigen Klassenzimmer hocken? Man kann doch auch den Unterricht mal kreativ und flexibel gestalten...zum Beispiel mit einer Tour auf die Nordseeinsel Norderney! 


So erging es Don Bosco Kid und -Helfer Justin diese Woche - und er konnte diesen abwechslungsreichen Unterricht in vollen Zügen geniessen! 
Der Montag liess sich noch recht geruhsam an - nach dem Übersetzen auf der Fähre hiess es erst mal Zimmer einrichten, Sachen auspacken, verschnaufen...und eine kleine Inselrallye zur Erkundung starten. 

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Tag zwei verlief schon etwas spannender - nach dem Frühstück ging es zur Surfschule, von der aus es im Kajak auf Küstenerkundung ging; riesiger Spassfaktor, aber auch riesiger Muskelkater, der sich an das Ereignis anschloss...aber den hat Justin dann bei einer kleinen Wattwanderung am Abend wieder erfolgreich abgeschüttelt. 


Auch der dritte Tag verlief sportlich - mit dem Leihfahrrad liess sich die Insel noch ein wenig weitreichender erkunden, das Leben an der ostfriesischen Küste kennenlernen... Der kräftige Seewind bot am Nachmittag dann noch Gelegenheit, den grössten Kite (Drachen) steigen zu lassen der sich auftreiben liess...da konnte schon mal der Wunsch erwachen, sich selbst in die Lüfte zu erheben und von oben aus auf Sightseeingtour zu gehen ^^ 
Der Abend dann ging mit einem Kinobesuch unterhaltsam und muskelschonend zu Ende. 

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Tag vier stand Justin und seinen Schulkameraden zur freien Verfügung - schwimmen gegen Langeweile ist immer ein gutes Rezept, und so genoss man den Grossteil des Tages im kühlen Nass. Die Wartezeit bis zum Abendbrot füllten die Kids dann noch mit ein paar Gesellschaftsspielen auf. 


Wie schnell doch die Zeit vergeht...vor allem wenn man sich wohl fühlt und Spass hat! 
Das mussten Justin und Kollegen am fünften und letzten Tag dann auch erfahren, als es schon vorm Frühstück hiess: Klar Schiff machen, Zimmer aufräumen, Koffer packen, marschbereit machen! Nach einer kurzen, aber herzhaften Stärkung ging es per Fussmarsch zur Fähre, die Justins Klasse wieder ans Festland brachte, wo der Reisebus für die letzten 4 Stunden Heimweg schon bereit stand... 

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Klassenfahrt nach Norderney - für Justin und seine Kumpanen ein schönes Erlebnis, an das sie sich sicher gerne zurückerinnern werden!

Schöne Herbstferien Euch allen!

In der Nacht vom 06. auf den 07. Juni wurde im Don Bosco Club Borbeck, Wolfsbankstrasse 13, 45355 Essen eingebrochen! 

Wer etwas gesehen, gehört oder sonst wie mitbekommen hat, möchte sich bitte im Club oder direkt bei der Polizei melden! 

Vielen Dank!

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Es muss nicht immer ein Pils am Abend sein, Pilze tun es auch mal - sättigen noch dazu auch! 


Eine mittlere Zwiebel ist schnell geschält und gescheibselt, in etwas Öl glasig angebraten, und die gesäuberten Mischpilze - in nicht zu kleine Stücke geschnippelt - zum sanften Schmoren bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten dazugegeben. 

Kurz bevor dem Ofen der Saft abgedreht wird, eine kleine Prise Salz und schwarzen Pfeffer nach Belieben dazugeben und durchgerührt noch ca. 2 Minuten ziehen lassen. 
Ein paar Tröpfchen Zitronensaft drübergeträufelt, mit fein gehäckselter Krauspetersilie auf Kräuterbuttertoast angerichtet - fertig ist das Abendbrot!

Gute Nacht, Borbeck!

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Gleich ob ihr feiert, oder das Wochenende ruhig und besinnlich begeht:

Euch allen, euren Familien und Freunden ein sonniges, erholsames, schönes Pfingstfest!

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Die "Route Industriekultur" führt den geneigten Touristen auch durch Borbeck, vorbei an der Dampfbierbrauerei, die noch das alte "Stern" Markenlogo trägt, und heute ein beliebtes Ziel für Oldtimerveranstaltungen und Gatronomietourismus darstellt...


"Route Altmetall" könnte man auch sagen, wenn man sich die drei "monumentalen" Stelen im Rostfrass-Design anschaut...oder einfach nur "Router nach Hause", wenn es nach einem schönen Sonntag Nachmittag mit lieben Menschen wieder heim geht...

Allen Borbeckern einen schönen Sonntag Abend!

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Tagsüber entgeht dem aufmerksamen Borbecker ja nichts, da hat man alles gut im Blick...aber wenn es Nacht wird am Schloss Borbeck...dann schnallen sich die Enten ihre Schlittschuhe unter und drehen eine Runde auf dem noch teilweise vereisten Schlossteich...


Lassen wir sie in Frieden ihre Pirouetten drehen...

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Gute Nacht, Borbeck!

 

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3. März 2018, 17 Uhr, Sporthalle am Hallo...Patrick Korte, "Borbecker Jung", lässt die Fäuste fliegen!


Nur wenige Tage nach seinem 34. Geburtstag steigt Patrick zur zweiten "Boxing Fight Night" in den Ring!
Sein Gegner: der Weissrusse Andrei Mazanik.
Sein Ziel: die internationale deutsche Meisterschaft im Profi-Schwergewicht.
Seine Chancen: ausserordentlich gut.

Wieder einmal kann Patrick seinen Fans zeigen, welch gewaltige Schlagkraft in einem so herzensguten Hünen steckt!
Mazanik stand bereits gegen Grössen wie Manuel Charr im Ring, gilt als recht zäh und ausdauernd, wir fiebern dem Kampf voller Spannung entgegen - die Sympathien in diesem Duell dürften eindeutig auf Patricks Seite liegen, zumal viele seiner Fans ihm die Daumen halten und den Fight gebannt verfolgen werden:

Die Sportlerinnen und Sportler des BoxTeam Essen, aber auch sämtliche "Nicht-Boxer" des Don Bosco Club werden ihr Idol nach Leibeskräften unterstützen, die Einen anfeuernd am Ring, die Anderen in Gedanken!

Viel Glück, Patrick! Zeig Deinem Gegner die Harke...ääh, die Fäuste!

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Am morgigen Sonntag ist es so weit: das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht schon in den Startlöchern!


Ein Jahr voller Höhen und Tiefen geht zu Ende, ein neues, voller Herausforderungen, steht uns allen bevor.
Morgen um Mitternacht ist es an der Zeit, das Vergangene abzustreifen, den Blick nach vorn zu richten und sich mit frischen Vorsätzen ins neue Jahr 2018 zu begeben!

Euch allen wünschen wir einen guten Rutsch, und ein tolles neues Jahr 2018!

 

An dieser Stelle schreibe ich mal nicht selbst, sondern zitiere einen aktuellen Bericht auf welt.de/n24, der inhaltlich den Don Bosco Club in Borbeck aufgreift, im Weiteren jedoch eine globale Problematik anspricht:

Verhaltensauffällige Kinder
Eltern sind selten die Lösung, oft aber Ursache des Problems

Kein Hallo, kein Danke und keine warme Mahlzeit: Jedes dritte Kind in Essen lebt in Armut – und viele von ihnen ohne jegliche Erziehung und Zuwendung. Wo Eltern eigentlich die Lösung sein sollten, sind sie oft die Ursache.

Auf der Tischplatte liegen noch Reste vom Mittagessen. Spaghetti mit Tomatensoße. Der halbrunde Speiseraum des Don-Bosco-Clubs in Essen ist leer bis auf eine Sitzkoje, in der vier Mädchen sich aufgeregt Geschichten erzählen. Laurenz, der ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, geht von Tisch zu Tisch und wischt die Spuren weg. Noch vor wenigen Minuten haben hier 50 Kinder und Jugendliche gegessen.

Eigentlich ist der Don-Bosco-Club eine offene Freizeitstätte, in der Kinder und Jugendliche aus der Umgebung ihre Zeit nach der Schule sinnvoll und unter Aufsicht verbringen können. Doch simple Konzepte wie in den 70er-Jahren mit Tischkickern und Dartscheiben lassen sich in unserer Gesellschaft, in der nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung rund 21 Prozent aller Kinder in Armut leben, nicht mehr durchführen. In Essen liegt die Zahl gar bei rund 30 Prozent. Und im Don-Bosco-Club kommt mehr als die Hälfte der Kinder aus Hartz-IV-Familien. Deshalb muss der Club mittlerweile Aufgaben übernehmen, die in vielen Familien nicht mehr erfüllt werden wie beispielsweise Kochen für die Kinder.

Die Folgen von Armut hätten sich in den vergangenen Jahren verschärft, sagt Pater Otto Nosbisch. Zu Symptomen wie Konzentrationsschwäche und Verhaltensauffälligkeit komme der Hunger. In vielen Familien müssten die Kinder ohne Abendessen schlafen gehen. Pater Nosbisch ist Salesianer, ein Orden, der sich nach den Regeln des Gründers Johannes Bosco der Fürsorge junger Menschen aus schwierigen Verhältnissen verschrieben hat. Als Direktor der salensianischen Einrichtungen in Essen-Borbeck, zu der auch der Don-Bosco-Club gehört, will er, dass jedes Kind Vertrauen und Wertschätzung erfährt – und immer satt ist.

Aufklärung über gesundes Essen

Die Club-Leitung muss auf vielfältige Probleme reagieren. Gab es anfangs nur den Mittagstisch, so können die Kinder nun auch abends im Club essen. „Immersatt“ steht groß auf einem Plakat am Eingang des Clubs. Das Projekt stille nicht nur den Hunger, sondern lehre, welche Nahrung gesund sei, sagt Susanne Bier, die das Haus leitet. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen daher Gemüse und Obst.

Und nebenbei bringen Susanne Bier und ihr Kollege Thomas Jekel den Kindern Verhaltensregeln bei: Wie man den Tisch deckt, das Besteck richtig hält. Wie eine Tomate aufgeschnitten wird, Käse und Wurst auf Teller gelegt werden. Regeln, die die Eltern hätten vermitteln sollen.

Doch die meisten Kinder kennen selbst einfache Umgangsformen nicht. Grüßen, wenn man jemandem begegnet, anklopfen, bevor man einen geschlossenen Raum betritt, oder einfach mal bitte oder danke sagen.

Nach dem Mittagessen geht es an die Hausaufgaben. In einem schmalen Raum stehen aneinandergeschobene Tische. Normalerweise sitzen hier 18 Schülerinnen und Schüler und üben Achsenspieglungen, unregelmäßige Verben oder beschreiben Wirbeltierskelette. Doch diese Woche ist nicht viel los. Die Lehrer geben vor Weihnachen kaum noch Hausaufgaben auf. Und so sitzen nur drei Jungen vor ihren Heften. Der siebenjährige Ali ordnet Bildern Worte zu: „Die Tomate“ hat er schon neben die rote Frucht geschrieben. Auch Britta Hahnen beugt sich über Alis Heft. Sie hat gerade ihr Studium beendet und kommt zweimal in der Woche in den Club, um zu helfen. Ein paar Plätze weiter sitzt Jonas mit hochrotem Kopf und berechnet Dreiecke. Hilfe benötigt der Junge keine. Er kommt hierher, weil seine Eltern arbeiten.

Schnelle Verbesserung der Noten

„Im Schnitt werden die Kinder nach kurzer Zeit ein bis zwei Noten besser“, sagt Katharina Mashkov. Sie arbeitet seit zwei Jahren als Betreuerin. Als Kind russischer Migranten weiß sie, wie schwierig es ist, Tritt in einem fremden Land zu fassen. Auch sie fand Unterstützung durch den Don-Bosco-Club – allerdings in der Abteilung Boxen. Denn zum Club gehört auch der Sportverein „DJK Eintracht Borbeck“. Dieses Jahr wurde sie Deutsche Vize-Meisterin im Halbfliegengewicht.

Boxen ist neben Tanz, Fußball und Basketball eine Säule der Freizeitgestaltung. Im Keller gibt es einen kleinen Boxring, in dem zwei bis drei Mal pro Woche trainiert wird. Ziel des Sports ist nicht nur die Bewegungsschulung, sondern vor allem der Abbau von Aggressionen. Drei Mädchen sitzen auf der Bank neben dem Ring und schauen den jungen Boxern beim Seilspringen zu. Auch sie würden gerne am Training teilnehmen. Doch es gibt nicht genügend Plätze. „Wir müssen viele Kinder ablehnen“, sagt Susanne Bier.

"Wir müssen viele Kinder ablehnen."
Susanne Bier,
Leiterin des Don-Bosco-Clubs

Rund 80 bis 150 Kinder zwischen fünf und zwanzig Jahren kommen zwar jeden Tag in den Club, aber für nur 50 von ihnen besteht die Möglichkeit, sie mit Mahlzeiten zu versorgen und intensiv bei den Hausaufgaben zu betreuen. Schließlich gebe es nur zwei hauptamtliche Kräfte und elf Honorarkräfte sowie 12 ehrenamtliche Helfer. „Hätten wir die finanziellen Mittel könnten wir 30 mehr aufnehmen.“ Um das Programm mit den vielen Angeboten überhaupt durchführen zu können, dafür sorgen Sponsoren.

Vor Susanne Biers Bürotür wartet eine Mutter mit ihrem Sohn. Sie möchte ihn gerne anmelden. Die Pädagogin muss die Mutter vertrösten – auf Januar. Ob dann ein Platz frei wird, ist jedoch fraglich. Denn der Don-Bosco-Club hat auch bei den Behörden einen guten Ruf. Häufig wendet sich das Jugendamt oder eine Schule an die Einrichtung, mit der Bitte ein Problemkind aufzunehmen. Es sind aber gerade die verhaltensauffälligen Sprösslinge, die viel Betreuung brauchen.

Eltern als Ursachen der Probleme

Probleme der Kinder müssten eigentlich die Eltern regeln. Doch die sind häufig die Ursache gestörter Entwicklungen. Hinter dem Schlagwort Kinderarmut verbergen sich nicht selten dysfunktionale Familien mit autoritären Machtstrukturen, Regellosigkeit und emotionalem Missbrauch.

„Aber wir sind nicht machtlos“, sagt Pater Nosbisch. „Wir geben den Kindern Zuwendung, nehmen sie an und fördern sie.“ Das sei gerade bei Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen nicht leicht. Es passiere auch, dass Jugendliche abdriften. „Wir halten jedem Kind die Treue.“ Dennoch musste er in den vergangenen Jahren vier drogensüchtige Jugendliche beerdigen. „Manchmal muss man auch das Scheitern aushalten.“

Aber es gibt auch positive Entwicklungsgeschichten – von jungen Menschen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben und selbstbestimmt im Leben stehen. Einige von ihnen kommen immer wieder in den Club, um Probleme zu besprechen oder einfach, weil sie ein bisschen Zuwendung brauchen.

Was im Don-Bosco-Club Essen gelebt wird, geht weit über Freizeitpädagogik hinaus. Die Boxerin Katharina Mashkov nennt es das „System Don Bosco“. Pater Nosbisch würde „Heimat“ dazu sagen.

bekannte zitate

Wenn Du nicht willst, was man Dir will, das willst auch nicht, was willst'n Du?
Otto Waalkes
Deutscher Komiker (1948 - )